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Swiss DRG Definition

Als stationäre Behanldung nach Artikel 49 Absatz 1 des Gesetztes gelten Aufenhalte zur Untersuchung, Benhandlung end Pflege im spital oder Geburtshaus:

  • von mindestends 24 Stunden
  • von weniger als 24 Stunden, bei denen während einer Nacht ein Bett belegt wird
  • im Spital bei Überweisung in ein anderes Spital
  • im Geburtshaus bei Überweisung in ein Spital
  • bei Todesfälle

siehe auch (http://www.swissdrg.org/assets/pdf/System_02/03_SwissDRG_Regeln_zur_Fallabrechnung_0-9_d.pdf)

Aufenthaltsdauer

Aufenthaltsdauer in Tagen = Austrittsdatum ./. Eintrittsdatum ./. Urlaubstage

Urlaub

Als Aufenthaltstag gelten demnach der Aufnahmetag1 sowie jeder weitere Tag des Spitalaufenthalts ohne den Verlegungs- oder Entlassungstag. Vollständige Urlaubstage zählen ebenfalls nicht zur Aufenthaltsdauer. Definition Urlaub: Wenn ein Patient während eines Aufenthalts das Spital für mehr als 24 Stunden verlässt, handelt es sich um einen administrativen Urlaub. Die für einen Fall relevante gesamte Urlaubsdauer ermittelt sich aus der Summe der Stunden der einzelnen Urlaube2. Die Anzahl der Urlaubstage, die der Aufenthaltsdauer abzuziehen sind, errechnet sich durch den abgerundeten Wert aus der Division der Summe der Urlaubsstunden mit 24. Während eines Urlaubs dürfen den Kostenträgern keine ambulanten Leistungen in Rechnung gestellt werden. Nimmt der Patient in dieser Zeit dennoch ambulante Leistungen in Anspruch, so gehen diese zu Lasten des Spitals.

wie bisher


 Fallzusammenführung


Grundsatz: Jeder Wiedereintritt wird als neuer Fall betrachtet, sofern nicht einer der Ausnahmetatbestände auf ihn zutrifft.
Ausnahmen: Die nachstehenden Konstellationen führen dazu, dass die verschiedenen Aufenthalte im betreffenden Spital zu einem Fall zusammengefasst und als ein Fall abgerechnet
werden. Die Diagnosen und Behandlungen der zusammengeführten Fälle sind so zu kodieren, wie wenn die gesamte Behandlung nur in einem Aufenthalt erfolgt wäre. Ebenso werden die Aufenthaltsdauern der zusammengeführten Fälle addiert:

Ausnahme

 

Wiederaufnahme in gleiche MDC4

Erfolgt innerhalb von 18 Kalendertagen seit Austritt eine Wiederaufnahme in dasselbe Spital und fallen beide Fälle in dieselbe MDC, so werden die Fälle zusammengeführt. Die SwissDRG AG kann für Wiederaufnahmen gemäss dieser Regelung jene Fallgruppen bezeichnen, für welche die Regelung über die Fallzusammenführung nicht gilt (bspw. onkologische Behandlungen). Wesentliches Kriterium ist dabei die von vornherein klare Mehrzeitigkeit der Behandlungen / Eingriffe.

Rückverlegung

Bei einer Wiederaufnahme infolge Rückverlegung aus einem anderen Spital innerhalb von 18 Kalendertagen Tagen seit Verlegung, sind die Fälle bei gleicher MDC zusammen zu führen. Die Verlegungsabschläge gemäss entsprechender Regelung im Kapitel „Verlegungen" sind anwendbar. Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob die Rückverlegung aus einem somatischen Akutspital oder von einem anderen stationären Leistungserbringer erfolgt (bspw. Psychiatrie). Die Regel ist auch bei mehr als zwei beteiligten Spitälern anwendbar (die Fallzusammenführung erfolgt bspw. auch dann, wenn die Rückverlegung nicht aus jenem Spital erfolgt, in welches der Patient zuerst verlegt wurd).

Das SAP Patient Management unterstützt Sie bereits in der Aufnahme bei der Erkennung von möglichen Wiederkehrerfällen.
Dazu prüft das System bei der Aufnahme über den Clinical Process Builder auf das Vorliegen einer Wiederkehrerkonstellation
gemäß Fallpauschalenvereinbarung und kennzeichnet die Fälle entsprechend. Weitere Prüfungen in Bezug auf die medizinischen
Konstellationen (z.B. die gleiche Basis-DRG) führt das System bei Ausführen der Leistungsregel R11 durch, z.B. bei der
Gruppierung. zu prüfen!

Verlegungen

1. Verlegungen und Abschläge

Mit den Verlegungsabschlägen soll erreicht werden, dass die Vergütungen für einen Patienten, der in mehreren Institutionen behandelt wird, gesamthaft nicht höher ausfallen als
die Vergütung für die Behandlung in einer einzigen Institution.

 

 

Verlegungsabschläge

Bei einer Verlegung rechnet jedes involvierte Spital diejenige Fallpauschale ab, welche sich aus seiner Behandlung ergibt. Sowohl das verlegende wie das aufnehmende Spital müssen jedoch einen Abschlag gewärtigen, wenn die Aufenthaltsdauer des Patienten im betreffenden Spital unterhalb der Mittleren Verweildauer MVD der abgerechneten Fallgruppe liegt. Der Abschlag berechnet sich aus dem Abschlagssatz pro Tag (individuell pro Fallgruppe festgelegt), multipliziert mit der Anzahl der Abschlagstage (MVD ./. Aufenthaltsdauer). Der Abschlagssatz wird von der SwissDRG AG kalkuliert.

kein Verlegungsabschläg bei Verlegungsfallpauschale

Das aufnehmende Spital nimmt keinen Abzug vor, wenn seine Behandlung in eine sogenannte „Verlegungsfallpauschale" fällt. Die entsprechenden Fallgruppen werden im Fallpauschalenkatalog bezeichnet. Das verlegende Spital unterliegt der normalen Verlegungsabschlagsregelung.

kein Verlegungsabschläg bei Überweisung innerhalb von 24 Stunden

Das aufnehmende Spital nimmt keinen Abzug vor, wenn der Aufenthalt im überweisenden Spital weniger als 24h betragen hat.

Bemerkungen:

- Abschlagsatz auf DRG oder zusätzliche Abschlagsleistungen?
- neue Aufnahmeart SAP oder Vortage (VOR_GRVER NFAL)?

Das überweisende Spital unterliegt der normalen Verlegungsabschlagsregelung oder verrechnet - falls im Fallpauschalenkatalog vorhanden - die entsprechende Fallpauschale für „Überweisung innerhalb 24 Stunden".

Hinweis: Falls später eine Rückverlegung stattfindet, gelangt die Regelung der Fallzusammenführung normal zur Anwendung.

Bemerkungen: Erfolgt nach der Entlassung im Spital A am gleichen oder darauf folgenden Kalendertag eine Aufnahme im Spital B, handelt es sich ebenfalls um eine Verlegung und die Abschläge für Verlegungen gelangen für beide Spitäler gemäss den Regeln zur Anwendung. Verlegungsabschläge und Abschläge für Low Outlier kommen nicht kumulativ zur Anwendung.
Entlässt das aufnehmende Spital den Patienten vor Erreichen der unteren Grenzverweildauer, gilt der Abschlag für Low Outlier, bei Weiterverlegung der Verlegungsabschlag.

2. Verlegung vom Geburtshaus in ein Akutspital

Die Verlegungsregeln sind normal anwendbar.

3. Interne Verlegungen

Bei einer Wiederaufnahme infolge Rückverlegung aus einer Abteilung desselben Spitals, welche nicht unter den SwissDRG - Anwendungsbereich fällt, gelangen die Regeln für die
Fallzusammenführung normal zur Anwendung.

4. Externe ambulante Leistungen

Wird der Patient nur für ambulante Leistungen in ein anderes Spital verlegt und daraufhin wieder zurück verlegt, so wird im Spital A für diesen Patienten nur ein Fall geführt und die von Spital B erbrachten Leistungen werden dem Spital A in Rechnung gestellt (= externe Leistungserbringung bei einem anderen Leistungserbringer während einer Hospitalisierung).

Darf der Fall in spital B in der Fallstatistik aufgenommen werden?

Das Spital A integriert die ihm in Rechnung gestellte externe Behandlung in sein stationäres Patientendossier. Die Behandlung in Spital B fliesst in die Diagnose- und Prozedurenkodierung
des Spitals A ein. Spital A stellt anschliessend die entsprechende SwissDRG-Fallpauschale den Kostenträgern in Rechnung.

Einweisendes Krankenhaus = Nachbehandelendes Krankenhaus (bei ambulante Fälle => Fallendedatum)
Elektronische Rechnungstellung (Inkl. Medizinscher Datensatz) von Spital zu Spital?
Automatische Garantenfindung oder Abrechnungsregel / Fakturastop gewünscht!

Sekundärtransporte

Sekundärtransporte werden vom verlegenden Spital übernommen und im Rahmen der SwissDRG- Fallpauschale abgegolten. Diese Regelung gilt nicht für Transporte, die von Dritten in Auftrag gegeben werden.

wie bisher
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