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Prozedurenregeln

Die folgenden Prozedurenregeln stehen als Vorlage zur Generierung von Prozeduren gemäß Psychiatrie OPS 2016 vom 21.10.2015 zur Verfügung.

 (Änderungen und Neuerungen im Vergleich zum OPS 2015 sind in rot gekennzeichnet)

   

Regelart

Bedeutung

Funktionsbaustein

Prozedurenregeln P3 bis P11

P3

Aufwendige Diagnostik bei psychischen und psychosomatischen
Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen OPS 1-903
 
           --- ENTFÄLLT ---

ISH_CHECK_PROC_PSYCHDIAG

P4

Psych-PV Zuordnung OPS 9-980 bis 9-983

ISH_CHECK_PROC_PSYCHPV

P5

Regel-/Intensivbehandlung Erwachsene OPS 9-60 bis 9-63 mit 9-649

ISH_CHECK_PROC_PSYCHERW

P6

Erhöhter Behandlungsaufwand OPS 9-640

ISH_CHECK_PROC_PSYCHAUFWAND

P7

Behandlung Kinder/Jugendliche OPS 9-656/9-666 sowie 9-672 und 9-686 mit 9-696 

ISH_CHECK_PROC_PSYCHKIND

P9

Eltern-Kind-Setting OPS 9-68    --- ENTFÄLLT, Übergang in P7 ---

ISH_CHECK_PROC_PSYCHELKIND

P11

Mutter/Vater-Kind-Setting OPS 9-643

ISH_CHECK_PROC_PSYCHMVKIND

Prozedurenregeln P12 bis P19

P12

Kriseninterventionelle Behandlung bei psychischen und psychosomatischen
Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen OPS 9-641

ISH_CHECK_PROC_PSYCHKRISERW

P13

Kriseninterventionelle Behandlung bei psychischen und psychosomatischen
Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen OPS 9-690

ISH_CHECK_PROC_PSYCHKRISKIND

P16

Aufwendige Diagnostik bei psychischen und psychosomatischen Störungen und
Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen OPS 1-904
  
   --- ENTFÄLLT ---

ISH_CHECK_PROC_PSYCHDIAKIND

P17

Indizierter komplexer Entlassungsaufwand bei psychischen und psychosomatischen
Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen OPS 9-645

ISH_CHECK_PROC_PSYCHENTL

P18

Indizierter komplexer Entlassungsaufwand bei psychischen und psychosomatischen
Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen OPS 9-692

ISH_CHECK_PROC_PSYCHENTLKIND

P19

Erhöhter Aufwand bei drohender oder bestehender psychosozialer Notlage
bei Erwachsenen OPS 9-646

ISH_CHECK_PROC_PSYCHAUFNOT

Prozedurenregeln P20 bis P25

P20 Spezifische qualifizierte Entzugsbehandlung Abhängigkeitskranker bei Erwachsenen OPS 9-647

ISH_CHECK_PROC_PSYCHENTZUG

P21 Erhöhter therapieprozessorientierter patientenbezogener Supervisionsaufwand bei
psychischen und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Erwachsenen OPS 9-648
ISH_CHECK_PROC_PSYCHSVERW
P22

Psychiatrisch-psychosomatische Intensivbehandlung bei psychischen und
psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen OPS 9-672

--- ENTFÄLLT, Übergang in P7 ---

ISH_CHECK_PROC_PSYCHINTBEHA
P23Intensive Beaufsichtigung mit Überwachung in einer Kleinstgruppe oder Einzelbetreuung bei  psychischen
und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen OPS 9-693
ISH_CHECK_PROC_PSYCHBEAUF
P24Spezifische Behandlung im besonderen Setting bei substanzbedingten Störungen
bei Kindern und Jugendlichen OPS 9-694

ISH_CHECK_PROC_PSYCHSUBSTANZ

P25Erhöhter therapieprozessorientierter patientenbezogener Supervisionsaufwand bei psychischen
und psychosomatischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen OPS 9-695
ISH_CHECK_PROC_PSYCHSVKIND

 

Prozedurenregel P3 (OPS 1-903)

Mit OPS 2016 entfällt die Prozedur 1-903.
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Prozedurenregel P4 (OPS 9-980.x bis 9.983.x)

Im Bereich der Prozeduren 9-980 bis 9-983 haben sich gegenüber 2015  keine Änderungen ergeben.
(Zurück zum Anfang)

Prozedurenregel P5 (OPS 9-60 bis 9-63 mit 9-649)

Bisher wurden in einem Prozedurenkode dieses Bereichs folgende 3 Dimensionen verschlüsselt:

  • die Rolle des/der Erbringenden (Arzt/Psychologe und Spezialtherapeut/Pflegefachperson),
  • die Art der Erbringung (Regelbehandlung, Intensivbehandlung mit unterschiedlichen Patientenmerkmalen, psychotherapeutische Komplexbehandlung, psychosomatisch-psychotherapeutische Komplexbehandlung) und
  • die Anzahl der Therapieeinheiten (unter periodenbezogener Addition von Einzeltherapie und faktorbehafteter Gruppentherapie).

Neu ist ab 2016 die Trennung dieser Dimensionen in mehrere parallele voneinander unabhängige Kodes gemäß den DKR für die Psychiatrie und Psychosomatik (PP005f):

  • die anlassbezogene Kodierung der Art der Erbringung (Regelbehandlung, Intensivbehandlung mit weiter differenzierten Patientenmerkmalen, psychotherapeutische Komplexbehandlung, psychosomatisch-psychotherapeutische Komplexbehandlung), wobei jede Änderung der Art der Erbringung den Beginn einer neu zu dokumentierenden Periode markiert und
  • die Dokumentation der erbrachten Therapieeinheiten (TE) im strikten 7-Tages-Rhythmus, unterschieden nach allen 4 beteiligten Berufsgruppen (Arzt, Psychologe, Spezialtherapeut, Pflegefachperson) sowie jeweils getrennt nach Einzel- und faktorbehafteter Gruppentherapie.

Konsequenzen für die Prozedurendokumentation

  • Zeitgleich können bis zu 9 Prozedurenkodes verschlüsselt werden:
  1. Anlassbezogene Kodierung der Art der Erbringung
    1. Regelbehandlung: 9-607
    2. Intensivbehandlung mit 1 Merkmal: 9-617
    3. Intensivbehandlung mit 2 Merkmalen: 9-618
    4. Intensivbehandlung mit 3 Merkmalen: 9-619
    5. Intensivbehandlung mit 4 Merkmalen: 9-61a
    6. Intensivbehandlung mit 5 und mehr Merkmalen: 9-61b
    7. Psychotherapeutische Komplexbehandlung: 9-626
    8. Psychosomatisch-psychotherapeutische Komplexbehandlung: 9-634
  2. Mengenbezogene Kodierung 'Arzt Einzeltherapie': 9-649.1*
  3. Mengenbezogene Kodierung 'Arzt Gruppentherapie': 9-649.2*
  4. Mengenbezogene Kodierung 'Psychologe Einzeltherapie': 9-649.3*
  5. Mengenbezogene Kodierung 'Psychologe Gruppentherapie': 9-649.4*
  6. Mengenbezogene Kodierung 'Spezialtherapeut Einzeltherapie': 9-649.5*
  7. Mengenbezogene Kodierung 'Spezialtherapeut Gruppentherapie': 9-649.6*
  8. Mengenbezogene Kodierung 'Pflegefachperson Einzeltherapie': 9-649.7*
  9. Mengenbezogene Kodierung 'Pflegefachperson Gruppentherapie': 9-649.8*
  • Die Leistungsperioden der Art der Erbringung und der Therapieeinheiten müssen nicht notwendigerweise synchron sein

Konsequenzen für die Leistungserfassung

Für die Leistungserfassung ergeben sich keine Änderungen. Die bisher definierten Leistungen können weiter verwendet und nach der gleichen Logik wie zuvor erfasst werden.

Konsequenzen für das Customizing der Leistungen, Prozeduren und Therapieeinheiten

Im Customizing erfolgt ab 2016 eine Trennung der Leistungszuordnung zur Art der Behandlung (Weiterverwendung der ursprünglichen Tabelle TNPROC_SERVICE in stark verringertem Umfang) von der Definition der TE-bezogenen Prozeduren (neue Tabelle TNPROC_THERAPY).

Aufbau der Tabelle TNPROC_SERVICE beispielhaft mit den wichtigsten Spalten

RegelLeistungOPOP-CodeMengeMEBezugRolleTyp d. Erbr.Intensität
P5L9-6E169-607 TE7 Tage Regelbehandlung 
P5L9-6E169-617 TE7 Tage Intensivbehandlung1
P5L9-6E169-618 TE7 Tage Intensivbehandlung2
P5L9-6E169-619 TE7 Tage Intensivbehandlung3
P5L9-6E169-61a TE7 Tage Intensivbehandlung4
P5L9-6E169-61b TE7 Tage Intensivbehandlung5
P5L9-6E169-626 TE7 Tage Psychother. Komplexbehandlung 
P5L9-6E169-634 TE7 Tage Psychosom.-psychother. Komplexbehandlung 

Aufbau der Tabelle TNPROC_THERAPY beispielhaft für 'Arzt, Einzel- und Gruppentherapie, Erwachsene'

Einr.OPOP-CodeMengeMEBezugRolleGrp.ther.KJP
1169-649.00TE7 Tage   
1169-649.101TE7 TageArzt  
1169-649.112TE7 TageArzt  
116...............  
1169-649.1f16TE7 TageArzt  
1169-649.1g17TE7 TageArzt  
1169-649.201TE7 TageArztX 
1169-649.212TE7 TageArztX 
116.................. 
1169-649.2g17TE7 TageArztX 


 (Zurück zum Anfang)

Prozedurenregel P6 (OPS-Bereich 9-640)

Im Vergleich zu 2015 gilt im OPS-Bereich 9-640 eine geänderte zeitliche Differenzierung mit geänderten OPS-Endstellern

9-640.0 1:1 Betreuung

  • 9-640.04 2 bis unter 4 Stunden pro Tag
  • 9-640.05 4 bis unter 6 Stunden pro Tag
  • 9-640.06 6 bis unter 12 Stunden pro Tag
  • 9-640.07 12 bis unter 18 Stunden pro Tag
  • 9-640.08 18 und mehr Stunden pro Tag

9-640.1 Betreuung in der Kleinstgruppe

    • 9-640.13 2 bis unter 4 Stunden pro Tag
    • 9-640.14 4 bis unter 6 Stunden pro Tag
    • 9-640.15 6 bis unter 12 Stunden pro Tag
    • 9-640.16 12 bis unter 18 Stunden pro Tag
    • 9-640.17 18 und mehr Stunden pro Tag

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Prozedurenregel P7 (OPS-Bereich 9-65 bis 9-68 mit 9-696)

Bisher wurden in den Prozedurenkodes dieses Bereichs maximal 3 Dimensionen verschlüsselt:

  • die Rolle des/der Erbringenden (Arzt/Psychologe und Spezialtherapeut/pädagogisch-pflegerische Fachperson),
  • die Art der Erbringung (Regelbehandlung Kinder/Jugendliche, Intensivbehandlung, Eltern-Kind-Setting) und
  • die Anzahl der Therapieeinheiten.

Dabei wurden die unterschiedlichen Prozedurenkodes durch die folgenden als Vorlage ausgelieferten Prozedurenregeln erzeugt:

  • Prozedurenregel P7: Generierung von Prozedurenkodes der Regelbehandlung von Kindern und Jugendlichen (9-65 und 9-66)
  • Prozedurenregel P9: Generierung von Prozedurenkodes der Behandlung im Eltern-Kind-Setting (9-68)
  • Prozedurenregel P22: Generierung von Prozedurenkodes der Intensivbehandlung von Kindern und Jugendlichen (9-67)

Neu ist ab 2016 die Trennung dieser Dimensionen in mehrere parallele voneinander unabhängige Kodes gemäß den DKR für die Psychiatrie und Psychosomatik (PP005f) analog zu der entsprechenden Prozedurenkodierung für Erwachsene

  • die anlassbezogene Kodierung der Art der Erbringung (Regelbehandlung, Intensivbehandlung und Behandlung im Eltern-Kind-Setting), wobei jede Änderung der Art der Erbringung den Beginn einer neu zu dokumentierenden Periode markiert und
  • die Dokumentation der erbrachten Therapieeinheiten (TE) im strikten 7-Tages-Rhythmus, unterschieden nach allen 4 beteiligten Berufsgruppen (Arzt, Psychologe, Spezialtherapeut, pädagogisch-pflegerische Fachperson) sowie jeweils getrennt nach Einzel- und faktorbehafteter Gruppentherapie.

Konsequenzen für die Prozedurendokumentation

  • Wegfall der Prozedurenregeln P9 und P22 mit inhaltlicher Übernahme in die Prozedurenregel P7 (damit symmetrisches Verhalten zur Prozedurendokumentation für Erwachsene mit Prozedurenregel P5)
  • Zeitgleich können bis zu 9 Prozedurenkodes verschlüsselt werden:
  1. Anlassbezogene Kodierung der Art der Erbringung
    1. Regelbehandlung bei Kindern: 9-656
    2. Regelbehandlung bei Jugendlichen: 9-666
    3. Psychiatrisch-psychosomatische Intensivbehandlung bei Kindern und Jugendlichen: 9-672
    4. Psychiatrisch-psychosomatische Behandlung im besonderen Setting (Eltern-Kind-Setting) bei Kindern und Jugendlichen: 9-686
  2. Mengenbezogene Kodierung 'Arzt Einzeltherapie': 9-696.1*
  3. Mengenbezogene Kodierung 'Arzt Gruppentherapie': 9-696.2*
  4. Mengenbezogene Kodierung 'Psychologe Einzeltherapie': 9-696.3*
  5. Mengenbezogene Kodierung 'Psychologe Gruppentherapie': 9-696.4*
  6. Mengenbezogene Kodierung 'Spezialtherapeut Einzeltherapie': 9-696.5*
  7. Mengenbezogene Kodierung 'Spezialtherapeut Gruppentherapie': 9-696.6*
  8. Mengenbezogene Kodierung 'Pflegefachperson Einzeltherapie': 9-696.7*
  9. Mengenbezogene Kodierung 'Pflegefachperson Gruppentherapie': 9-696.8*
  • Die Leistungsperioden der Art der Erbringung und der Therapieeinheiten müssen nicht notwendigerweise synchron sein

Konsequenzen für die Leistungserfassung

  • Verwenden Sie zur Kennzeichnung von Perioden der Intensivbehandlung von Kindern und Jugendlichen eine Fallklassifikation mit der internen Klassifikationsart 'psych. Intensivbehandlung Kinder/Jugendliche' mit Wert '64'
  • Verwenden Sie zur Kennzeichnung von Perioden der Behandlung im Eltern-Kind-Setting eine Fallklassifikation mit der internen Klassifikationsart 'psychosomat.-psychotherap. Behandlung im Eltern-Kind-Setting' mit Wert '65'
  • Für die weitere Leistungserfassung ergeben sich keine Änderungen.

Konsequenzen für das Customizing der Leistungen, Prozeduren und Therapieeinheiten

Im Customizing erfolgt ab 2016 eine Trennung der Leistungszuordnung zur Art der Behandlung (Weiterverwendung der ursprünglichen Tabelle TNPROC_SERVICE in stark verringertem Umfang) von der Definition der TE-bezogenen Prozeduren (neue Tabelle TNPROC_THERAPY).

Aufbau der Tabelle TNPROC_SERVICE beispielhaft mit den wichtigsten Spalten

RegelLeistungOPOP-CodeMengeMEBezugRolleTyp d. Erbr.IntensitätMindestalterHöchstalter
P7L9-6K169-656 TE7 Tage Regelbehandlung 014
P7L9-6K169-666 TE7 Tage Regelbehandlung 1518
P7L9-6K169-672 TE7 Tage Intensivbehandlung 018
P7L9-6K169-686 TE7 Tage Eltern-Kind-Setting 018

 Aufbau der Tabelle TNPROC_THERAPY beispielhaft  für 'Arzt, Einzel- und Gruppentherapie, Kinder/Jugendliche':

Einr.OPOP-CodeMengeMEBezugRolleGrp.ther.KJP
1169-696.00TE7 Tage   X
1169-696.101TE7 TageArzt  X
1169-696.112TE7 TageArzt  X
116...............  X
1169-696.1f16TE7 TageArzt  X
1169-696.1g17TE7 TageArzt  X
1169-696.201TE7 TageArztX X
1169-696.212TE7 TageArztX X
116.................. X
1169-696.2g17TE7 TageArztX X

(Zurück zum Anfang)

Prozedurenregel P9 (OPS-Bereich 9-68)

Mit OPS 2016 geht die Generierung des OPS-Bereichs 9-68 in die Prozedurenregel P7 über.

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Prozedurenregel P11 (OPS 9-643.x)

Im Bereich der OPS 9-643 haben sich gegenüber 2015  keine Änderungen ergeben.
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