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Business Needs

Ärzte im Krankenhaus sind nach § 137 SGB V verpflichtet, Qualitätssicherungsbögen für bestimmte Fälle auszufüllen. Über die Software-Komponente QS-Filter wird die Dokumentationspflicht anhand verschiedener Falldaten ermittelt.Inhalt  und Gestaltung der QS-Dokumentationsbögen werden durch die AQUA Institut GmbH, Göttingen definiert. Die eigentliche Dokumentation, also das Ausfüllen der QS-Dokumentationsbögen, erfolgt mit einer speziellen Software, die auch für den elektronischen Versand der Daten zuständig ist. Eine Reihe von Daten sind sowohl in IS-H und in der Dokumentationssoftware zu erfassen. Durch eine Integration soll gewährleistet werden, dass nur diejenigen Daten in der Dokumentationssoftware erfasst werden müssen, welche zuvor noch nicht im IS-H eingetragen wurden. Eine Überwachung der Status der QS-Dokumentationsbögen soll sicherstellen, dass die Dokumentation vollständig erfolgt.

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Lösungsangebot

Mit diesem Service bietet SAP Consulting eine umfassende und stabile Schnittstelle zum Produkt QS-MED professional vom 3M Deutschland an.Die Schnittstelle bietet diese Funktionen:

  • Monitorliste zur übergreifenende Statusüberwachung der QS-Dokumentation
  • Integration in den Klinischen Arbeitsplatz in die Sichten Belegung und Medizincontrolling
  • Integration in den DRG-Arbeitsplatz (NPDRG2)
  • Zugriff auf Bögen in QS-MED, die nicht über SAP angelegt wurden
  • fein einstellbares Verhalten der Schnittstelle per Customizing

    Neu für 2013

  • Die fallbegleitende Dokumentation der Dekubitusbögen für 2013 mit der Übertragung von Änderungen am Fall wird unterstützt. Alle im Bogen durch das KIS zu setzende Felder werden über die Schnittstelle befüllt.

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Leistungsumfang

Monitorliste zur übergreifenende Statusüberwachung der QS-Dokumentation

Die Monitorliste erzeugt eine Liste von Fällen, zu denen ein QS-Bogen dokumentiert werden muss.Über das Selektionsbild wird der Umfang der Liste definiert. Wird die Option „gefundene Fälle neu prüfen“ selektiert, werden alle gefundenen Fälle neu auf QS-Dokumentationspflicht geprüft.

Die erzeugte Liste gibt die selektierten Fälle und das zugehörige QS-Modul zurück.

Über die Statusspalte werden diese Status unterschieden:

  • Rotes Kreuz: Bogen muss angelegt werden
  • Gelbe Glocke: Bogen ist angelegt, aber enthält noch Fehler
  • Grüner Haken: Bogen ist zum Export freigegeben
  • Mülleimer: Der angelegte Bogen ist nach Datenlage des Falles nicht mehr zu dokumentieren
    • zu löschende Bögen, zu denen noch kein Bogen im QSMED angelegt wurde (Status rot), werden ohne Nachfrage gelöscht
    • bei Bögen die als zu löschen gekennzeichnet sind, aber wegen einer Änderung am Fall doch (wieder) zu dokumentieren sind, wird die Löschung wieder entfernt

Die Liste ist interaktiv gestaltet. Durch Doppelklick auf eine Zeile kann ein Bogen in QS-MED angelegt oder  bearbeitet werden. Dabei wird anhängig vom Status ein Bogen im QS-MED angelegt, ein vorhandener Bogen im QS-MED geöffnet oder die Löschung des Bogens in QS-MED angeboten:

Integration in den Klinischen Arbeitsplatz
Sicht Belegung

In der Sicht „Belegung“ des Stationsarbeitsplatzes ist die Spalte „DEK“ eingefügt. Diese zeigen an, ob zum Fall in der aktuellen Fachabteilung DEK-QS-Bogen anzulegen ist und kennzeichnen ggf. den Dokumentationsfortschritt.Die Symbole der Statusspalten bedeuten:

  • Rotes Kreuz: Bogen muss angelegt werden
  • Gelbe Glocke: Bogen ist angelegt, aber enthält Fehler
  • Grüner Haken: Bogen ist zum Export freigegeben

Sicht Medizincontrolling

In die Medizincontrollingsicht des Stationsarbeitsplatzes sind die Spalten „QS“ und „QS FA“ eingefügt. Diese zeigen an, ob zum Fall in der aktuellen Fachabteilung „QS“ oder in einer anderen Abteilung „QS FA“ ein QS-Bogen anzulegen ist und kennzeichnen ggf. den Dokumentationsfortschritt.

Die Symbole der Statusspalten bedeuten:

  • Rotes Kreuz: Bogen muss angelegt werden
  • Gelbe Glocke: Bogen ist angelegt, aber enthält Fehler
  • Grüner Haken: Bogen ist zum Export freigegeben

Integration in den DRG-Arbeitsplatz (NPDRG2)

Wird ein Fall im DRG-Arbeitsplatz dokumentiert, wird beim Speichern untersucht, ob eine Diagnosen-, Prozedurenkombination vorliegt, die einen QS-Bogen erfordert. Dabei werden die aktuell in der NPDRG2 eingegebenen Daten verwendet und nicht die zum Fall auf der Datenbank gespeicherten. Ist ein QS-Bogen für den Fall zu dokumentieren, wird geprüft, ob der gewünschte Bogen bereits existiert. Ist dies nicht der Fall, wird sofort nach QS-MED verzweigt und der Bogen angelegt. Sollte mehr als ein Bogen zum Fall zu dokumentieren sein, wird ein Popup zur Auswahl des zu bearbeitenden Bogens angezeigt.

Zugriff auf Bögen in QS-MED, die nicht über SAP angelegt wurden

Ab Version 3.60 der Schnittstelle wird für neu anzulegende Bögen geprüft, ob diese in QS-MED bereits vorhanden sind. Wenn ja, wird der vorhandene Bogen in QS-MED geöffnet und dessen Bogennummer in SAP gespeichert. Die Inhalte der Felder Patientenname, Geburtstag und Aufnahmedatum werden zwischen SAP und QS-MED vergleichen. Falls Unterschiede gefunden werden, wird auf diese mit hingewiesen.

Customizing
  • Mapping Fachabteilungen nach BQS zu Abteilungen
  • Mandanten in QS-MED
  • welche Module aus SAP heraus dokumentiert werden, kann festgelegt werden (Für jedes Modul kann festgelegt werden, ob aus SAP heraus ein Anlegen und Ändern oder nur Ändern erlaubt ist)
  • ein Mapping zwischen User SAP und User QS-MED ist möglich

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Kundennutzen

  • Effektive Überwachungs der QS-Dokumentation
  • Vermeidung redundanter Datenerfassung
  • Synchronisierung der Bogenstatus zwischen SAP IS-H und QS-MED

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Technische Voraussetzungen

  • QS-MED mit OLE-Client auf jedem benutzten PC
  • SAP GUI auf jedem benutzten PC

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Preise

Bitte wenden Sie sich für eine Preisinformation an Kerstin Kirschbaum.

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Ansprechpartner

Moderator dieses Wikis ist Christian Schwegler. Falls Sie Fragen oder Wünsche bezüglich der Predefined Services haben, senden Sie eine E-Mail an Markus Voß oder Kerstin Kirschbaum.

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